Priesterweihe
Priesterweihe

Durch Handauflegung und Chrisamsalbung wird die Priesterweihe vom Bischof gespendet. Voraus geht die Bereitschaftserklärung, sich voll und ganz mit Gottes Hilfe in den Dienst der Kirche und Glaubensverkündigung zu stellen. Wer sich zum Priestertum berufen fühlt und die Priesterweihe empfangen möchte, muss als Christ und Mensch die nötigen Voraussetzungen mitbringen. Zudem werden in der Regel die Matura oder eine entsprechende schulische Bildung und ein Theologiestudium an der Universität verlangt. In der Schweiz kann es auch durch den “Dritten Bildungsweg“ (Lehrabschluss, katechetische Ausbildung und Theologie in Luzern) geschehen.
Der Priesteramtskandidat muss sich nach den Weisungen eines Bischofs in einem Priesterseminar oder in einer Ordensgemeinschaft darauf vorbereiten. Der Priesterweihe geht immer die Diakonatsweihe voraus.Die erste Messe, die ein Neupriester feiert, wird als “Primiz“ bezeichnet.


Zu beachten:

  • Die Förderung von Berufungen zum Priester bleibt ein zentrales Anliegen jeder christlichen Glaubensgemeinschaft.

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  • Es gibt neben dem Priesterberuf eine reiche Palette von verschiedenen kirchlichen Berufen, die den einzelnen Charismen gerecht werden, wie Sie unter www.kirchliche-berufe.ch finden.